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Ueber die Bruecke: San Francisco Drucken
Geschrieben von Alex   
Mittwoch, 6. September 2006

Greyhound
Greyhound
Im Morgennebel
Im Morgennebel
Susan weckte mich. Wir waren auf einer Bruecke. Auf einer grossen Bruecke. Am Ufer waren die Wolkenkratzer von San Francisco zu erkennen. Nur die Bruecke war nicht rot. Sie war einfach grau. Aber eben so gross. Also dachten wir, es waere DIE Bruecke. Sie war es aber nicht. Es war die Bay Bridge, immerhin aber 13,3 km lang mit einer Insel dazwischen. Die Verbindung zwischen San Francisco auf der Halbinsel und Oakland auf dem Festland. In Oakland hatten wir eine halbe Stunde vorher gestoppt und wahrscheinlich 70 Prozent der Passagiere stiegen aus. Oh schoen, jetzt hatten wir beide eine Bank fuer uns. Und dann war ich gerade mal ordentlich eingeschlafen und dann sind wir auch schon gleich da und muessen wieder aufwachen.
In welcher Strasse war das Hostel?
In welcher Strasse war das Hostel?
Naja, Nachtbusfahrten waren ja noch nie bequem. Sparen aber die Uebernachtungskosten :-) Bisschen enttaeuschend war aber der Stop nachts um drei. Anstatt an einem rustikalen amerikanischen Diner anzuhalten, in dem mittelalte Serviererinnen staendig die Kaffeebecher nachfuellen, landen wir an einem Burger King. Nicht mal an einem der Burrito-Schuppen (sehr lecker), obwohl doch bestimmt der halbe Bus spanisch gesprochen hat.
Susan in heller Aufregung
Susan in heller Aufregung
Der Bus fuhr in das Transit Center Gebaeude ein und kurze Zeit spaeter standen wir mitten zwischen den Wolkenkratzern in der City, die kratzten wirklich gerade an den Wolken, die der aufsteigende Morgennebel noch hinterlassen hatte.
Mitten zwischen lauter Menschen, die zur Arbeit gingen und trotzdem noch Zeit hatten, an einem der unzaehligen Kaffeelaeden ihren Morgenbecher Kaffee zu kaufen.
Machten wir auch. Ab in einen der billigeren Laeden und nebenbei erst einmal gucken, wo wir ueberhaupt sind und wo wir hin muessen. Funknetze gibt es hier in der Heimat der Computernerds in Huelle und Fuelle. Wir hatten uns zum Glueck ein Hostel vorgebucht, die sind hier immer staendig voll wenn man nicht reserviert. Schoen, nicht allzu weit, wir wohnen in guter Lage.
Das Hostel
Das Hostel
Rucksaecke wieder auf und los ging es. Die Stadt gefiel uns richtig gut. Schoene Haeuser und eine Menge Kunst waren schon auf dem Weg zu sehen. Los Angeles hatte auch etwas, war aber anders, auch von den Leuten her.
Wir fanden unser Hostel, nur einen Steinwurf weit vom Apple Store uebrigens. Mussten noch ein paar Stunden auf unser Zimmer warten, aber Susan war schon bald auf der Couch im Fernsehraum zusammengerollt eingeschlafen. Waren doch ganz schoen muede. Spaeter ging es raus in die Stadt auf Erkundung. Dabei haben wir auch ihn gefunden: Den ersten H&M auf dieser Reise. Aha, Madonna also nun fuer H&M. Und im H&M Magazine gibt es den "Best Guide Ever" fuer Berlin. Spannend. Das Badeschiff hat jetzt ein Dach?

 
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