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Geschrieben von Alex
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Montag, 4. September 2006 |
 Drei Schnecken  Kritische Auseinandersetzung 10 vor 11 wurde ich endlich wach. Nach unserer inneren Uhr eigentlich nachts um 5. Susan schlief auch noch, ein paar Meter auf einem anderen Doppelstockbett in unserem 22-Betten-Dormitory. Hoechste Zeit! Fruehstueck gibt es doch nur bis um 11! Fruehstueck, naja, einen Blaubeermuffin und 'nen Schluck Kaffee bezeichnen sie hier als kontinentales Fruehstueck.  Dresscode  zum Wasser Um 12 Uhr fuhr das Shuttle nach Venice Beach. Heute wollten wir es schaffen und uns die Freaks am Muscle Beach angucken. Den ersten Freak sahen wir schon bald. Aber halt, vorher natuerlich Schnaeppchenjagd. Mit dem Kauf eines Getraenkes gab es in einem kleinen Cafe auf dem Weg zum Strand heute eine Aktion: MiniPizza fuer einen Dollar. Zu unserer Freude entsprach hier die amerikanische Vorstellung von einer Minipizza ungefaehr der Groesse Standard bei einem Lieferservice zu Hause. Mittagessen gesichert. Dann weiter zur Strandpromenade. Ein Haufen Frensehteams hatten sich dort aufgebaut. Anscheinend nicht fuer uns. Dafuer gab es die naechsten Schnaeppchen.  Ruhe  on duty Werbesamples von Energy Drinks. Tagesration Fluessigkeit geschnorrt. Die Kamerateams waren anscheinend wegen dem Freak dort. Er hielt gerade eine Ansprache unter einem ganzen Haufen Werbung fuer Fitnessclubs und so wussten wir nicht, ob seine Anwesenheit dem Feiertag (heute war Labour Day) oder den anderen Freaks am Muscle Beach zu verdanken war. Sein Name: Arnold S., Schauspieler und Gouverneur. Viel war nicht zu verstehen, da die Anlage zu leise war, aber er hatte heute mehr Text als in seinen Filmen.
 Susan sieht ihn schon  I will be back! Wir zogen eine ganze Weile ueber den Ocean Front Walk. An jeder Ecke gab es etwas zu entdecken. Kramlaeden, Freaks und (Lebens-)kuenstler ueberall. Dazu schoenes warmes Wetter und Picknickfamilien in Feiertagslaune. Drei Jeeps des LAPD, deren Besatzung gerade eine ganze Galerie in ihre Wagen packte. (Der Verkaeufer hatte seine Standflaeche wohl ueberschritten und wollte seinen Strafbescheid nicht unterschreiben, also Beschlagnahmung.) Neben den Jeeps sind sie auch zu Fuss, zu Pferd, auf Motorraedern und mit Strandbuggies unterwegs. Doch noch vor die Kamera?  Die Kunstsammler vom LAPD Unser erstes Budweiser gab es auch. Schoen draussen in der Sonne in einem kleinen Strassencafe. Hat uns alles gut gefallen und so schafften wir dann heute gar nicht mehr Hollywood. Na dann morgen oder eben spaeter, wir fliegen ja eh wieder von LA ab und muessen noch einmal hierher zurueck. Jedenfalls landeten wir dann wieder in Santa Monica und nahmen uns heute den anderen Teil der Third Street Promenade vor, den wir gestern nicht geschafft haben. Sogar ein paar Klamotten anprobiert, die Reiseklamotten sind jetzt langsam am Ende und vielleicht bleibt ja noch ein bisschen Kohle fuer Mitbringsel uebrig. Hihi. Bewohner Santa Monicas  Apple Store Wir fanden noch den Apple Store und merkten irgendwann, dass es ja nun langsam Zeit fuer die Rueckkehr ins Hostel waere, bevor kein Bus mehr faehrt. Rein in den Big Blue Bus. Schimpfen zwar alle ueber den oeffentlich Nahverkehr hier, aber fuer uns reicht der Bus und er kostet nur 75 Cent pro Person. Ankunft im Hostel. Computerzeit. Susan hat neue Rubrikenschnecken fuer die Staaten gemalt. Dem Thema Essen gewidmet. Denn eigentlich haben wir uns ja heute vorgenommen, demnaechst auf Pizza und aehnliches zu verzichten. (Pizza schon gestern Abend und heute Mittag, wir wollen ja nicht supersizen.) So, genug fuer heute, Gute Nacht.  im Apple Store
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