Weltreiseseite
nav_bar_left Start arrow USA arrow Adam ist dick geworden nav_bar_right
left panel  
search
Main Menu
Start
Alte Startseite
Die Route
Die Vorgeschichte
- - - - - - -
Indien
Thailand
Australien
Neuseeland
Fiji
USA
- - - - - - -
Bilder
Zwischenrufe
- - - - - - -
Impressum

Adam ist dick geworden Drucken
Geschrieben von Alex   
Mittwoch, 13. September 2006

In China essen sie Hunde
In China essen sie Hunde
Tickets
Tickets
Wir mussten uns beeilen. Konzerte beginnen hier wohl frueher, Einlass 7:30. Wollten nichts verpassen, also sind wir auch schon kurz nach 8 in einen der O-Busse, die durch die Stadt fahren. Vorher gab es noch Essen, denn wir sind ja seit heute zurueck in unserem Lieblingshostel, welches zumindest eine vernuenftige Kueche hat. Es gab frische Sachen, um die wir uns eine Stunde zuvor in Chinatown noch mit rauflustigen raffgierigen chinesischen Einkaufsfrauen gestritten hatten. Weiss nicht, vielleicht gibt es kurz vor Feierabend in den kleinen Laeden neue Preistafeln, jedenfalls war ein riesiger Kundenansturm. Nebenbei haben wir zwei grosse Kisten voller getrockneter Seepferdchen entdeckt. Handelte sich dabei aber nicht um einen Souvenirladen, es war ein Lebensmittelladen.
Vorband mit Comic
Vorband mit Comic
Adam Green
Adam Green
Und beim Essen erzaehlte uns ein New Yorker, warum es so viele Dauergaeste in den Hostels gibt. Er selber macht eine Art Praktikum in San Francisco und wohnt schon seit einem Monat im Hostel. Teuer auf den ersten Blick (wir zahlen hier momentan 20 Dollar pro Nacht und Person im 6-Betten-Raum, das ist schon ziemlich das billigste Hostel), aber das billigste Zimmer in einer WG kostet anscheinend 600 Dollar im Monat. Und ausserdem werden nur Frauen als Mitbewohner gesucht. So seine Aussage.
Aber zurueck zu Adam. Am Einlass mussten wir beide unsere ID zeigen, Alterskontrolle wird hier noch groesser geschrieben als in Neuseeland. Drinnen fing dann auch bald die erste Vorband an, die allerdings so einschlaefernd war, dass wir sie gar nicht weiter erwaehnen wollen. Haben sie uns aber aus Solidaritaet doch eine Weile angesehen, um ihnen nicht ganz den Mut zu nehmen. Es waren naemlich erst knapp 30 Leute dort, die meisten lungerten an den Tischen und auf den Baenken rum und zeigten nicht viel Interesse. Es wurden dann aber staendig mehr Gaeste.
Adam Green, hier eher gelb
Adam Adam Green, hier eher gelb
Wir gingen noch einmal raus und kauften uns im Shop um die Ecke dieses komische St. Pauli Girl Bier aus dem Hause Beck's. Probieren muss man ja mal. Mit brauner Papptuete um die Flasche und in der Parhkauseinfahrt einer Seitenstrasse versteckt probierten wir das Randgruppendasein aus. Das Bier geht aber.
Zurueck im Club spielte die zweite Vorband, die haben wesentlich mehr Spass gemacht und zu Susans Freude auch noch ein Comic gezeigt.
Konzerte fangen frueher an, also passieren hier auch sonstige Ereignisse frueher. Um 22:25 konnte ich jedenfalls schon mal einen Typen in die Pinkelrinne kotzen sehen.
5 Minuten spaeter kamen Adam und Band. Nicht in den Restroom, sondern auf die Buehne. Dicker ist er geworden, unter dem gruenen Hemd verbarg sich eine ordentliche Kugel. Und er war so voll, dass wir uns Sorgen machten, er wuerde von der Buehne fallen. Komischerweise ging alles gut, solange er mit Singen beschaeftigt war. Dank ordentlicher Wasserzufuhr (Fiji Water wurde ihm aus dem Publikum empfohlen, hihi, das kam uns noch so bekannt vor; er lehnte es aber als Paris Hilton-Zeug ab) und eben Singen wurde es anscheinend auch stetig besser. Nur seine Band schien keinen Spass zu haben. Ohje, das waren bestimmt die muffligsten und gelangweiltesten Gesichter der ganzen Reise. Zugaben hat er dann auch alle allein gespielt, waehrend der Gitarrist am Buehnenrand ein Kilo Bananen gefuttert und der Rest der Band schon lange Backstage verschwunden war.
Hat Spass gemacht, mehr Bilder gibt es hier.

 
< Zurück   Weiter >
Fotobuch

hier durch Susans Fotobuch (.PDF)  blättern
Anzeigen