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Geschrieben von Alex
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Samstag, 5. November 2005 |
 Fruehstueck Die erste Nacht bei der Heilsarmee gut verbracht. Um halb neun waren wir frisch geduscht und haben im Gemeinschaftsraum beim Fruehstueck gesessen. Es gibt (jeden Tag) 3 Scheiben Weissbrot, jeweils einen Klecks Butter und Marmelade, ein Ei, eine Banane (die indischen Bananen sehen irgendwie anders aus, sind kleiner und gruener) und Tee. Den indischen Tee mit Milch mag ich inzwischen ganz gern, den kaufe ich mir auch oft unterwegs, kostet meist 5 Rupies (10 Cent). Susan haelt sich lieber an Sweet Lassi und der ist wirklich lecker. Und Wasser brauchen wir. Staendig. Stilles Wasser gibt es hier an jeder Ecke, meist kaufen wir eine 2-Liter-Flasche und die haelt dann gar nicht so lange. In Restaurants bekommt man auch meist unaufgefordert Leitungswasser in Bechern dazu gestellt, aber das meiden wir lieber, wir wollen uns ja nicht den Tag verderben. Ansonsten gibt es an jeder Ecke leckere Sachen. Kleine Garkuechen auf der Strasse und jede Menge billige Restaurants. Also entweder riecht es nach Muell und fauligem Abwasser oder es liegt leckerer Essenduft in der Luft. Heute haben wir gleich einige Dinge zum ersten Mal gemacht: Ich hatte meine erste Kokosnuss, wir haben an einem Strassenstand gegessen und wir haben anderes als abgefuelltes Wasser getrunken. Aber das stammte auch aus der Kueche des Gemeinschaftsraumes und dahinter haengt ein Filter. Also jedenfalls haben wir alles gut ueberstanden ohne irgendwelchen gesundheitlichen Probleme. Und fuer die Kokosnuss konnten wir gleich mal unser tolles Weltreisemesser ausprobieren. Abends sind wir auf den Rummel gegangen. Ein paar alte, rostige und ohrenbetaeubend laut ratternde Karussels sind dort aufgebaut und lassen Bombayherzen hoeher schlagen. Der Eintritt auf das Gelaende kostete 10 Rupies, eine Fahrt 30. In Deutschland wuerden die Karussells wohl kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Aber wir sind ja auch nicht so die Rummelfreaks. Haben uns ein schickes ausgesucht und auch mal eine Runde gedreht. Und fuer Susan gab es rote Zuckerwatte.
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