Weltreiseseite
nav_bar_left Start arrow Indien arrow Indien Nov 05 arrow Angekommen nav_bar_right
left panel  
search
Main Menu
Start
Alte Startseite
Die Route
Die Vorgeschichte
- - - - - - -
Indien
Thailand
Australien
Neuseeland
Fiji
USA
- - - - - - -
Bilder
Zwischenrufe
- - - - - - -
Impressum

Angekommen Drucken
Geschrieben von Susan   
Mittwoch, 2. November 2005

Im Taxi
Im Taxi
Wir landeten ziemlich pÙnktlich. Raus aus dem Flugzeug und rein in den Flughafen. Als erstes mussten wir ein Einreiseformular ausfÙllen und bei der Passkontrolle einreichen, dann konnten wir unser GepŠck abholen und durchleuchten lassen und schlie¤lich trennte uns nur noch der Geldwechselschalter von der realen indischen Welt auf der Stra¤e. Die schlug dann auch gleich zu - mit 34ÁC und einer schlechten feuchten Luft.

Wir besorgten uns eine Quittung fÙr ein Prepaid-Taxi, so mussten wir keine endlosen Preisverhandlungen fÙhren, bei denen wir wahrscheinlich doch nur Ùbers Ohr gehauen worden wŠren.

Die Taxis sind sehr "modern", ein bisschen was verraten die Fotos ja vielleicht. Jedenfalls fanden wir unsere Taxinummer und der Fahrer verfrachtete unser GepŠck in den eigentlich winzigen Kofferraum. Wir stiegen hinten ein - und er verschwand erstmal wieder. Hm, hatte uns jetzt irgendein Typ in das Auto gesetzt und war nun mit unserer Quittung verschwunden?

Der Taxi-walla ( es gibt viele, viele Wallas - da muss ich dann nochmal im ReisefÙhrer nachgucken, jedenfalls sind das die MŠnner zur jeweiligen Arbeitssparte dazu - hier also ein Taxifahrer) kam tatsŠchlich zurÙck, und nachdem wir noch schnell seinen Freund eingeladen hatten, konnte es auch schon los gehen mit unserer ersten gemeinsamen Abenteuerfahrt. Allerdings musste doch gleich nochmal am Stand angehalten werden, um einzukaufen. DafÙr war also der Beifahrerfreund da. Nur noch zwei Stopps am Telefonstand, und schon konnte angehalten werden, um mal zu fragen, wo genau sich das Hotel Sealord - unser auserwŠhltes Ziel - Ùberhaupt befindet.

Der Stra¤enverkehr in Bombay ist lustig. Irgendwie kommt man sich vor, als ob man in einem Videospiel Auto fŠhrt. Denn oft sind die Gegenfahrbahnen baulich getrennt, so dass man auf einer breiten Strecke mit den ganzen anderen Autos, LKW, Rikschas, FahrrŠdern und Frauen mit riesigen BÙndeln auf dem Kopf (wo waren die eigentlich bei unseren UmzÙgen) unterwegs ist. Fahrspuren gibt es keine, Ùberholt wird links und rechts und wenn es sein muss wohl auch drunter durch, nur ist dabei wichtig, die Hupe ordentlich zu benutzen. Au¤enspiegel an den Taxen gibt es nur selten, dafÙr ist wohl zu wenig Platz. Ein paar Handzeichen bilden wohl auch einen speziellen Code, der Wahlweise zur KlŠrung von Unstimmigkeiten untereinander oder auch zum einfachen Beschimpfen einsetzbar ist.

1. Zimmer
1. Zimmer
Na, schlie¤lich sind wir angekommen, ein Zimmer war auch noch frei und es hatte sogar eine Dusche und rosafarbenen Stuck.

Nachdem wir unser Zimmer hÙbsch eingerichtet hatten, sind wir erstmal raus auf die Stra¤e und haben uns in der Gegend umgeguckt und gleich die ersten Bekanntschaften mit lŠstigen Stra¤enhŠndlern und Bettlern gemacht. Aber eigentlich ist es nicht so schlimm, wie wir es erwartet hatten, denn nach ein paar Mal "no" oder einfachem Ignorieren lassen die einen dann auch meist wieder in Ruhe.

Ich hab ja seit ich hier bin andauernd Hunger, also sind wir dann mal essen gegangen. Nicht ganz orginal indisch, Burger mit Pommes aber geschmeckt hats trotzdem. Und bei Alex wars wohl die indische Variante mit ner Art Fleischsalat statt halt Burgerfleisch. Da konnten wir dann das Geheimnis der Inder, Arbeitslosigkeit abzuschaffen, lÙften. FÙr jede noch so kleine Aufgabe gibt es einen Extra-Walla. Es gab also fÙr genau fÙnf Tische auch fÙnf. Die meisten standen eigentlich die ganze Zeit nur an der EingangstÙr. Im Hotel gab es einen, der an der, naja, Rezeption sa¤ und stets ein oder zwei MŠnner, die die Treppe dorthin bewachten. Also eigentlich auf dem Treppenabsatz sa¤en. Im den Stra¤enlŠden gibt es mindestens zwei, aber eher drei bis fÙnf Shopwallas.

Die Inder feiern gerade Diwali. Das geht ein paar Tage und ist mit einer Menge LŠrm verbunden, weil abends an allen Ecken und Enden Knaller losgehen. Aber schicke gro¤e Lampions hŠngen auch rum und die Stadt leuchtet abends vielleicht noch etwas mehr als sonst.

Ich war dann irgendwann nochmal alleine draussen und hatte schon wieder Appetit. SchŠndlicherweise hab ich schon wieder einen Burger (aber natÙrlich einen vegetarischen!) gegessen, diesmal aber wenigstens die schŠrfere indische Version. Hat geschmeckt. Als ich zurÙck kam, sind wir dann nochmal los gegangen, weil Alex auch noch was essen wollte. Und tatsŠchlich gibt es hier Dšner! Scheint allerdings was Edleres zu sein und unwissend wir wir da noch waren, haben wir uns auch noch in die obere Etage gesetzt. DafÙr, dass man auf alle anderen runter gucken kann und Klimaanlage hat, kostet dann auch gleich alles mehr.

Kurz nach Mitternacht sind wir dann ins Bett gegangen. Nicht erwŠhnt haben wir hier den komischen Besuch, den wir heute noch hatten. Aber die Geschichte steht dann im nŠchsten Artikel.

 
< Zurück   Weiter >
Werbung
Fotobuch

hier durch Susans Fotobuch (.PDF)  blättern
Anzeigen
Kommerz :-)