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Geschrieben von Susan und Alex
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Dienstag, 16. Mai 2006 |
 Susan im Regen  Alex im Regen
Ab sofort muessen wir wettermaessig neidisch sein, denn seit wir hier sind, hat es jeden Tag geregnet. (Eine Ausnahme war der sonnige Ankunftssonntag, aber da hat es spaetabends dann auch noch angefangen.) Meistens beginnen wir den Tag mit einem Blick durch unsere Arztpraxis-Lamellen und sind begeistert, dass es heute blauen Himmel und Sonnenschein gibt. Daraufhin muss sich aber noch mal schnell umgedreht und ein bisschen weiter geschlafen werden, und beim naechsten Blick ist der Himmel schon wieder grau. Ausserdem regnet es wahrscheinlich, und wenn nicht dann faengt es
spaetestens an, wenn wir unser Chinahaus verlassen. Die Neuseelaender
muessen daran gewoehnt sein (auch wenn sie sagen, der viele Regen sei
ungewoehnlich), denn die Gehwege in der City sind schon extra
ueberdacht.
 Schoenes Licht im Regen  Pommes unterm Regendach Aber obwohl ich seit zwei Tagen in Alex' zu grossen Schuhen
laufen muss, weil meine anderen nicht trocknen wollen, haben wir uns
fleissig auf die Suche nach einem neuen Zuhause gemacht. Dabei hatten
wir am Wochenende zwei komische Begegnungen mit Wohnungsbesitzern, aber
heute haben wir was Schoeneres gefunden. Bald keine Kueche mehr, durch
die gleich die halbe Etage nach verjaehrtem Fisch stinkt. Eigentlich
muessen wir jetzt noch dem netten Ian und seinem 5 qm Zimmer absagen.
Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass er uns vergessen wuerde, so
wie er unseren Besichtigungstermin vergessen hatte oder sonst, dass er
sich wieder mit seiner noch-Mitbewohnerin vertragen wuerde, die noch
gar nicht wusste dass sie bald kein Zimmer mehr hat. Ansonsten hemmt
das Wetter unseren Entdeckergeist schon ein bisschen. Der Hafen sieht
nicht schoen aus, aber daneben gibt's unser neues Pilgerziel FoodTown,
24 Stunden und 7 Tage pro Woche geoeffnet.
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