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Dunedin im Regen |
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Geschrieben von Alex
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Montag, 7. August 2006 |
 Susan am Kamin  Bahnhof Dunedin Eigentlich wollten wir heute Wandern gehen. Den Pineapple-Flagstaff-Walk, der sich auf einem Hoehenzug um die Stadt herumzieht und tolle Ausblicke haben soll. Haben uns morgens extra in einen Backpacker einquartiert, ab und zu muessen wir ja mal die Akkus aufladen und eine richtige Kueche benutzen (bei der Kaelte teilweise kocht es sich nicht immer gut auf unserem Gaskocher.) Leider fiel dann alles ins Wasser - der Dauerregen seit gestern Abend wollte nicht aufhoeren. Haben wir uns die Zeit also so gut es geht vertrieben - am warmen Kamin im schoenen Adventurer Hostel sitzen, die Katze streicheln und lesen ist auch nicht schlecht. Und unseren mittlerweile schon fast taeglichen Hunger nach einer Art Gallery gestillt. Das ist hier richtig gut in Neuseeland, viele Kunstgalerien und Museen wollen gar keinen Eintritt, manchmal nur eine Spende oder Eintritt nur fuer Spezialausstellungen. Die in Auckland, Christchurch und Dunedin waren auch ganz schoen gross. Bahnhof Dunedin Noch ein bisschen durch die Stadt (also Shops - ich hab mir im Warehouse neue Schuhe gekauft, alle anderen waren nicht mehr wasserdicht) und vorbei an den Sehenswuerdigkeiten, die wir uns nur von aussen angucken wollten: Die Speights-Brauerei gleich um die Ecke vom Hostel zum Beispiel, oder die Cadbury-Schokoladenfabrik, die (!Achtung Wissen!) 85% des Schokoladenaufkommens in NZ produziert. (Hat seit dem Willy Wonka-Film bestimmt noch mehr Zulauf.)Nebenbei noch ein paar Dinge gelernt. Dunedin ist flaechenmaessig die groesste Stadt in NZ, auch die fuenftgroesste der Welt angeblich. (Ich fand Auckland aber noch weitlaeufiger.) Es gibt hier die einzige auf dem Festland lebende Albatros-Kolonie der Welt und die laut Guinness Buch der Rekorde steilste Strasse. Ach, und der Bahnhof von gestern Abend ist das meistfotografierte Gebaeude in NZ (wer das wohl kontrolliert?) Jaja, Rekorde Rekorde, ist ja fast wie in Indien, wo sich auch immer gern Rekorde zusammengerechnet wurden. Abends ging es in das angeblich von 20.000 Studenten zum Kochen gebrachte Nachtleben der Stadt (begeisterte Eintragungen im Gaestebuch des Visitor-Centers von Besuchern mit asiatischen Namen) - naja, es kann durchaus mit einer kleineren deutschen Stadt mithalten. Wir fanden eine schoene Bar fuer einen Cuba Libre. Eigentlich ein Irish Pub, aber nicht so prollig, dafuer auch mit einem schoenen Kamin (das ist 'ne feine Sache hier unten im kalten Sueden). Kilometerstand: 670 km Schlafplatz: Adventurer Backpacker
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