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Abreisetag. Fruehes Aufstehen. Nach der Konzertnacht und einem Abschieds-Sixpack Bier, das wir nachts noch mit Kyoko verdrueckt hatten. Sachenpacken. So ungewohnt, nachdem wir knapp 9 Wochen in der Grafton Road verbracht haben. Und irgendwie hat es ewig gedauert. Das Zimmer wurde und wurde nicht leerer, obwohl die Rucksaecke eigentlich schon voll waren.
Nach einem letzten hastigen Fruehstueck wollten wir dann los, es war schon um 12 und um 2 ging der Flug. Wir hatten Glueck, Florian und Christine wollten gerade zum Supermarkt fahren und nahmen uns mit dem Auto mit zum Airbus. Schon das zweite Mal, das Florian uns chauffiert hat (vor zwei Wochen abends zum Arzt, ich war da 4 Tage krank mit 39,5 Fieber). Hallo Flo, falls du das hier liest, vielen Dank und schoene Heimreise in einer Woche. Wir kamen am Flughafen an. Nichts los. Die wirklich nette Angestellte am Checkin gab uns gleich eine Dreierbank fuer uns allein. Leider meinte sie, sie koenne am Wetter auch nichts aendern - ueber Auckland lag mal wieder eine Regenwolkendecke. In der Qantas Lounge waren wir dann die ersten Gaeste. Sah ein bisschen aus wie ein Busbahnhof, Reinigungspersonal gab es wohl nicht und selbst das Cafe hatte geschlossen. Langsam wurde der "Busbahnhof" aber doch voll. Das lag vielleicht auch daran, dass unser Flug knappe 50 Minuten Verspaetung hatte und inzwischen schon Passagiere fuer zwei andere Fluege auf dem Boden warteten. 14:50. Startbahn. Auckland sehen. Wolken sehen. Himmel sehen. Unten Wolken. Unser Snack stellte sich als ein winziger American Brownie heraus. Naja, was will man auf einem 60-Euro-Flug gross erwarten :-). Der Brownie war zwar ganz lecker, reichte aber leider nicht ganz aus, unsere empfindlich leeren Maegen zu fuellen. Eigentlich haetten wir zwischen Crackern mit Kaese und Brownies waehlen koennen, erstere waren aber in unserer drittletzten Reihe bereits alle. Zur Entschaedigung kamen die Flugbegleiterinnen dann noch mit einem Brownie-Nachschlag vorbei. Die Wolkendecke hielt nahezu den ganzen Flug ueber. Nichts mit schoener Landschaft. Mit Ausnahme der letzten 5 Minuten, als die Southern Alps mal kurz durchblitzten und wir die Schafe um Christchurch herum zaehlen konnten. Na nicht zaehlen, es sind zu viele. Und ueberhaupt reichten die 1 Stunde und 20 Minuten ja nicht mal richtig aus, um neben den beiden Brownies und einem Kaffee auch noch das Bordmagazin zu schaffen. (Also das Bordmagazin haben wir nicht gegessen, nur nicht geschafft.) In Christchurch stiegen wir in den Bus und fuhren in die City. Zum Cathedral Square, dann noch 10 Minuten zu Fuss. Durch Strassen, die rechtwinkliger wohl nicht angeordnet sein koennten. Zum Vagabond Backpacker, einer schoenen alten Villa, die wir uns als Nachtquartier ausgesucht hatten. So, muss erstmal reichen.
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