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Ans Meer. Zu den Brokkolibergen. |
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Geschrieben von Alex
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Samstag, 8. Juli 2006 |
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Einschub fuer die Leute, die bei der grossen Suchmaschine "weltmeistersterne" suchen (denn da sind wir momentan wohl ziemlich weit vorn): Hier wird man nicht so richtig fuendig, wir haben das Wort nur mal erwaehnt. Eigentlich schreiben wir ueber unsere Reise. Aber Brasilien hat fuenf, Deutschland hat drei und Italien duerfte nun wohl vier haben. Viel Spass beim Weitersuchen. :-)  Noch auf dem Berg  Lion Rock Mein Chef ist nett zu uns. Heute lieh er er uns sein Auto, damit wir mal aus der Stadt rauskommen und was sehen konnten. Um 12:30 stand er vor unserer Tuer, holte uns ab und fuhr zurueck zu seinem Haus. Von dort aus starteten wir dann in seinem luxurioesen Mitsubishi. Kyoko aus Japan und Hai aus Vietnam hatten wir auch gleich mitgenommen. Und puenktlich zum Wochenende war wieder schoenster Sonnenschein angesagt, nachdem die Woche wieder durchwachsen war. Nach Piha sollte es gehen, einem sagenumwobenen (zumindest hier in unserem Haus, weil staendig Leute dorthin wollen) Strand knapp 30 Kilometer suedwestlich von Auckland Central. Der Weg dorthin fuehrte quer durch die Waitakere Ranges, einen Hoehenzug, der nahezu komplett mit Regenwald bewachsen ist. Also wieder einmal Serpentinen, aber schoene. Mittendrin regnete es auch wieder, aber wahrscheinlich nur, weil sich die Wolken an den Gipfeln rieben. Am Strand war alles wieder schoen.
 schwarzer Sand  Brokkoliberge So schoen, dass wir schon oben an der Strasse fuer den ersten Fotostopp anhalten mussten. Wir sahen Piha Beach, einen breiten schwarzen Sandstrand. Und eine Menge Haeuschen, die sich an den Berghaengen hochzogen und einen Superausblick aufs Meer haben. Manchmal ganz einfache Holzhuetten, manchmal aber auch richtig tolle Designerbauten mit breiten Glasfronten. Wir rollten die letzten Serpentinen zum Strand hinunter, parkten ein und schon standen wir auf schwarzem Sand. Und das Meer rollte mit lautem Donnern und hohen Wellen auf uns zu. Und wir fanden komische Objekte im Sand. Erst hielten wir sie fuer Aliens. Vielleicht tote Aliens. Lange Tentakeln, die sich irgendwie wie Gummi oder Leder anfuehlten und ganz schoen eklig aussahen. Manchmal mit einer Art Standfuss, der noch komischer aussah. Spaeter fanden wir dann raus, dass es Unterwasserpflanzen waren, die mit ihren Fuessen auf Felsen wachsen und dann irgendwann abreissen und vergammeln und an den Strand gespuelt werden. Oder vielleicht auch umgedreht. Aber jedenfalls lagen sie dort rum und spaeter - nachdem wir unseren Anfangsekel angelegt hatten - konnten wir sie fuer lustige Springspiele verwenden.
 Strand  Rennen Aber vorher kletterten wir erstmal auf den Lion Rock und genossen die Sonne und den Ausblick ueber das Meer und die Kuestenlinie, die sich trotz der Sonne schnell im Dunst verlor. Und den Blick aufs Festland, ueber die Berge, die mit ihren Waeldern wie grosse Brokkolikoepfe aussahen. Surfer waren keine zu sehen, dafuer fuhren unten am Strand unablaessig die Surfcarts umher und liessen sich von einem Hund jagen. Heissen die so? Na sie haben bestimmt einen Namen, den genauen weiss ich aber jetzt nicht.
 Springspiel  Alexhirsch Zurueck auf dem Sand fanden wir die zweite komische Spezies, irgendetwas Fischiges. Eine blaue Luftblase, an der manchmal noch eine Schnur mit blauen Kugeln haengt. Vielleicht eine treibende Laichsammlung, auf jeden Fall faerbten sie die Haende blau und ergaben gute Knallerbsen, wenn man auf sie trat. Hoehlen gab es auch noch, die wir mit Blitz- und Handylicht erforschten, aber dazu morgen mehr. Und die passenden Bilder. Gute Nacht. |
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