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Schnecken auf Reptilientour |
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Geschrieben von Alex
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Mittwoch, 8. Februar 2006 |
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 Crocodile Bank  Zwei Kobras und Sandrasselotter Die Crocodile Bank in Vadanemelli war heute unser Ziel. 14 Kilometer in Richtung Chennai gelegen. Eigentlich haben wir inzwischen ja genug Krokodile gesehen. Schlangen auch. Aber die Krokobank hat ein edles Ansinnen: Gefaehrdete Arten aufziehen und wieder auszuwildern. So zwischen 4000 und 5000 Tiere leben hier, inklusive Schildkroeten und anderen Reptilien. Und nebenbei bringen die Angehoerigen des schlangenkundigen Irula-Volkes Schlangen und Skorpione aus der Umgebung hierher. Denen wird das Gift abgenommen und anschliessend werden sie wieder ausgesetzt.
 Kobra  Krait und Sandrasselotter Und so konnten wir Schlangen live sehen. Auf zwei Meter Entfernung, nur durch eine flache Mauer und gluecklicherweise zwei Schlangenbetreuer getrennt. Die standen mit Gummistiefeln, langen Klamotten und ihren Schlangenhaken da und drehten ihren fauchenden und zischenden Kreaturen locker den Ruecken zu. Die gesamte Prominenz hatten sie aufgebaut: Die vier giftigsten (und die meisten Todesfaelle verursachenden) Schlangen Indiens - Kobra, Krait, Kettenviper und die winzige, aber hochgiftige Sandrasselotter. Buuh. Wir fragten, ob er schon mal gebissen worden waere. Zweimal. Er zeigte uns auch gleich seinen Arm mit unglaublich grossen Narben und nahm ein paar Sekunden spaeter einen grossen schwarzen Skorpion auf die Hand. Vorher hatte er schon mit einem roten Tuch eine Kobra geaergert, indem er es vor sie legte und mit der Hand wegzog.  Schwarzer Skorpion  Krokoschild Ein Fauchen und eine Beissbewegung waren dann die Antwort. Die Kobras waren ganz schoen aktiv, waehrend die Kettenvipern sich eingeringelt hatten und ziemlich laut vor sich hindroehnten. Auch an der Erde krochen noch ein paar Schlangen umher und ich war ganz schoen froh, dass die meisten der Gefaesse noch verschlossen waren. Komischer Job, bei dem der Krankenwagen jederzeit startklar ein paar Meter weiter parkt.Danach sahen wir Unmengen von Krokodilen und in den Baeumen lebenden Voegeln. Diese hatten die Wege voellig zugesaut, auch die Baenke waren unbenutzbar. War natuerlich nur eine Frage der Zeit, bis ich das Platschen auch wieder auf meiner Schulter hoerte. Zum dritten Mal nun. Susan hatte Glueck, kam unbefleckt durch den sauren Vogelangriff. Dafuer sahen wir dann im kleinen Haeuschen der dauerhaft dort lebenden Schlangen eine Besonderheit. Neben einer dicken schwarzen Koenigskobra und drei grossen Pythons gab es ein Paar Albinokobras.  Krokos  kleines Kroko  Albinokobras |