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 Abfahrt in Belekhan Heute einmal rueckwaerts. Da nur drei Busse taeglich von Belekhan nach Gokarna fahren und unser Zug um 11:00 abfahren sollte, mussten wir den entsetzlich fruehen Bus um 07:15 nehmen. Der Wecker klingelte um 06:00, kurz danach ging die Sonne rasend schnell auf. Schnell ueber den Berg und durch den Wald und dann sassen wir auch schon im Bus.
Unsere zwei Stunden Aufenthalt in Gokarna haben wir mit einem ausgiebigen Fruehstueck begonnen. Dabei trafen wir den Spanier, der gestern sein neues spanisches Restaurant eroeffnet hatte und ganz enttaeuscht war, dass wir schon abreisten und gar nicht seine Gaeste werden wuerden. Aber es gab leckere Bananenpfannkuchen und auch mal Kaffee ohne Zucker. Und gleich nebenan auf dem Tempeldach sassen sie: Unsere ersten Affen, die wir richtig sehen konnten. Einkaufen waren wir auch noch. Wir verfuegen jetzt ueber zwei Haengematten und - unausweichlich - eine CD mit den Hits der 24 letzten Bollywood-Erfolge. Also gute 100 Titel als MP3 - wir sind noch nicht ganz durch mit dem Anhoeren. Sie nennt sich eigentlich "Filmi Earthquake", wobei die legasthenischen Raubkopierer gleich mal "Eartqauke" gedruckt haben. Aber was will man auch erwarten fuer 80 Rupies. Heute fuhr der Zug zumindest ungefaehr so, wie er auch ausgewiesen war. So nutzten wir den Tag, um in Margao und Panjim noch ein bisschen herumzuschlendern. Und in Panjim trafen wir sie dann auch endlich: Mitten auf dem Buergersteig in der Naehe eines Seitenarmes des Mandovi-Flusses schlaengelte sie sich rueber in die Buesche - unsere erste Schlange. Allerdings ein kleines Miniexemplar, ca. 40 cm lang und vielleicht einen Zentimeter dick. Susan sah sie und wies mich darauf hin, waehrend die Inder kaum Notiz von ihr nahmen. Naja, war ich ja ganz froh, dass meine erste Schlange nicht eine Kobra in der Dunkelheit gewesen ist.
Wir gehen jetzt mal rueckwaerts vor. Also wer die ganze Geschichte kennen will, muss in den naechsten Tagen ab und zu noch ein bisschen runterscrollen. Und Fotos kommen auch noch. Es sind so viele geworden, wir sind noch am Aussortieren.
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