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Geschrieben von Susan
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Mittwoch, 14. Dezember 2005 |
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Den Rest des Tages hab ich mich erstmal ein bisschen ausgeruht und Waesche gewaschen. Doch abends bin ich nochmal los mit dem Plan, den Bhagwan Rajneesh-Ashram (umbenannt in Osho Commune International und anscheinend inzwischen nochmals umbenannt in Osho International Meditation Resort) und seinen tollen Garten zu suchen. Beim Suchen ist es auch geblieben, aber statt dem Garten hab ich zwei Israelis getroffen und somit ein besseres Hotel gefunden. Sie haben bei einem netten alten Inder gewohnt, der in einem normalen Wohnhaus ein paar Zimmer vermietet. Also hab ich auch gleich ein Zimmer fuer den naechsten Tag angezahlt und mich dann auf den langen Rueckweg gemacht. Er wurde noch etwas laenger als beabsichtigt, denn eine vermeintliche Abkuerzung stellte sich nach einer Weile als vollkommen falsche Richtung heraus. Dummerweise fiel mir das erst auf, nachdem ich ueber eine schaetzungsweise einen Kilometer lange Highwaybruecke gelaufen war. Also musste ich dieselbe bloede Bruecke wieder zurueck, fand aber diesmal auf halber Strecke eine staehlerne Wendeltreppe in die Tiefe, die mich dann in eine reiche Gegend, wenn schon nicht undbedingt auf den richtigen Weg, fuehrte. Irgendwann kam ich dann wieder an dem Punkt an, an dem ich mich fuer die Abkuerzung entschieden hatte und schlug diesmal den langweiligen altbekannten Weg ein. Ganz so langweilig war er allerdings doch nicht, denn inzwischen musste es schon (Indien geht eher frueh schlafen) nach 23 Uhr sein und ein langer Weg vorbei an einsamen (?) Parks lag vor mir. Auf dem Weg selbst lag auch ab und zu noch was - ganz in Decken gehuellte Menschen, die Tag fuer Tag auf der Strasse schlafen. Schon in Bombay musste man ja staendig aufpassen, nicht versehentlich ueber einen Schlafenden zu fallen, aber in Puna wird es nachts ganz schoen kuehl und die zum Teil in langen Reihen zwischen Lagerfeuern aufgereihten menschlichen Deckenberge am Strassenrand wirkten um Einiges trauriger als die friedlich schlafenden Bombayer Shopverkaeufer, denen vielleicht nur der Nachhauseweg zu weit war. Letztendlich bin ich aber unbeschadet zu Hause angekommen. Wenn auch noch im Nachhinein zusaetzlich unruhig gemacht worden von dem indischen Maedchen, das mir extra bis ins Restaurant gefolgt ist, in dem ich noch eine Gutenachtcola trinken wollte. Many bad people around, naja. Bin ich ja grad nochmal entkommen.
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