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Panjim ist (fast) wie Portugal Drucken
Geschrieben von Alex   
Samstag, 10. Dezember 2005

Gasse in Panjim
Gasse in Panjim
Ausflug nach Panjim.  Das ist die Stadt, die uns neulich schon so gut gefallen hat. Wahrscheinlich der Hort der Sauberkeit in ganz Indien. Wir steuerten gleich mal wieder in die alten portugiesischen Viertel, schlenderten durch enge verwinkelte Gassen und staunten an jeder Ecke erneut ueber die huebschen bunten kleinen Haeuschen. Wir folgten so ziemlich jeder Treppe, die zwischen den Haeusern hoch auf den Huegel fuehrte. Dabei trafen wir zuerst auf "Rudolph the red-nosed reindeer". Aus einer Veranda der Park Lane Lodge schallte das Lied heraus. Bei gluehender Mittagshitze und mit dem Klang eines schoenen alten Grammophons. Wir konnten den Hoerer nicht sehen, uns aber gut einen alten protugiesischsprechenden Inder waehrend seiner Siesta dazu vorstellen. Und uns wurde mal wieder bewusst, dass ja nun bald Weihnachten ist. Das bekommen wir naemlich gar nicht so mit, obwohl in Calangute gerade das "Christmas Shopping Festival" eroeffnet hat. So eine Art Weihnachtsmarkt mit ein paar Karussells rundum. Unter anderem einem Riesenrad, das sich so schnell dreht, dass sichj die Gondeln aufgrund der Fliehkraft gefaehrlich weit nach aussen neigen.
Das Haus
Das Haus
Aber kurz wieder zurueck auf den Huegel. Etwas weiter oben fand Susan ein verlassenes, halb eingestuerztes Haeuschen. Das galt es natuerlich zu entdecken. Natuerlich haben wir darin zwischendurch mal fest aufgestampft, um alle hinterhaeltig ruhenden Schlangen zu vertreiben.
Haus II
Haus II
Der Nachmittag gehoerte dann der Suche nach einem faehigen Computerinder. Wir fanden auch einen sehr freundlichen Shopinhaber, der gleich seinen Ingenieur antanzen liess. Der bastelte am iBook umher - mein Gesicht wurde immer laenger. Das Oeffnen eines iBooks ist nun nicht gerade die einfachste Aufgabe der Welt. Bevor er jedoch etwas abbrechen konnte, gab er freiwillig auf und meinte, wir sollten einen speziellen Service aufsuchen. Nach ein paar Telefonaten praesentierte er uns eine Adresse.
Mac-Center
Mac-Center
Ein Apple Servicecenter mitten in Panjim. Und da er meinte, es waere zu weit zum Laufen (pah, wenn er wuesste!) und wir Taxifahrten weitgehend meiden war er sogar noch so nett und fuhr uns hin. Alles ohne Bezahlung. So kamen wir zu unserer ersten Motorradfahrt hier. Waehrend Susan auf dem Sozius eines Honda-Scooters Platz nahm, durfte ich auf eine sportliche Bajaj Pulsar aufsteigen. Hat Spass gemacht.

 
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