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Geschrieben von Alex
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Samstag, 3. Dezember 2005 |
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So, Lonely Planet und Loose-Verlag, heute haben wir mal was fuer euch. Warum schickt ihr die Reisenden eigentlich ueber die lange und anstrengende Tour ueber die anderen Straende zum Paradise? Ist ja nicht schlecht, aber ihr koenntet doch zumindest einmal erwaehnen, dass nach Belekhan ein Bus faehrt. Und dieses Dorf nur durch einen viertelstuendigen Weg durch den Wald und ueber den Berg vom Paradise Beach getrennt ist. Aber nein, da muss uns erst Hippie-Rainer die Sache erzaehlen. Aber so wissen wir nun schon, wie wir unsere Rueckkehr beginnen werden. Na jedenfalls mussten wir das heute gleich mal ausprobieren und sind nach Belekhan gewandert. Es gibt keine Fotos, die Speicherkarten waren voll und Susans Kamera hatte keinen Strom mehr. Aber so sehr viel gab es dort auch nicht zu sehen. Ein paar Haeuser, ein ueberdimensioniertes "Welcome to Belekhan"-Schild und eine flache Bucht mit einem Haufen Fischerboote - das war es auch schon. Na und Kuehe, aber die gibt es ja hier ueberall. Ach doch, die Bruecke haetten wir gern fotografiert. Eine alte Steinkonstruktion, die eigentlich ueber den kleinen Bach fuehren soll, nun aber halb eingefallen mitten in der Luft steht. Anscheinend springen die Leute lieber ueber die paar Steine, die dort im Bachbett liegen. Haben wir auch so gemacht. Auf dem Rueckweg hatte sogar der General Merchant im Ort seinen Kramladen geoeffnet und so konnten wir doch noch unseren Bedarf an Keksen und Suessigkeiten decken. Abends hat Rainer Kingfish in Kraeutermarinade gebraten, den er frisch aus Gokarna geholt hat. War ganz lecker. Und Leonardo erzaehlte uns beim Carrom-Spielen, dass er in den Waeldern rings um das Dorf schon einen Leoparden gesehen hat.
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