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Brisbane |
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Geschrieben von Alex
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Dienstag, 25. April 2006 |
 Ist der Name so schwer? Zum Glueck bin ich nicht nach Surfers Paradise gefahren - das sieht dort aus wie im Paradies der Bettenburgen mit hohen Wolkenkratzern am Strand. Die ganze Gold Coast ist praktisch ein zusammenhaengender Strand, Surfers Paradise scheint aber alle anderen Orte in den Schatten zu stellen. Und durch Miami bin ich gefahren. Liegt ein paar Kilometer zuvor, haette ich mir viel groesser vorgestellt. :-)
Nebenbei war auch noch ANZAC Day, grosser australischer Feiertag zum Gedenken an den Eintritt der australischen und neuseelaendischen Truppen in den I. Weltkrieg. Im Bus-Radio wurde etwas von einer Parade in Surfers Paradise gesagt, ich habe aber keine gesehen. Vielleicht direkt auf der Strandpromenade. Sonst waren kaum Leute unterwegs.
Und so kam es wieder wie bei unserer Ankunft in Sydney. Auch in
Brisbane war kaum ein Mensch zu sehen. Ich stieg aus dem Bus, fuhr ins
Erdgeschoss des City Transit Centre (der Bus schraubt sich ueber eine
Schleife ins 3.? OG) und stand auf einer leeren Strasse. Zum Hostel war
es nicht so weit. Ein etwas billigeres Zimmer als in Byron Bay, dafuer
gibt es hier wireless internet kostenlos und unbegrenzt (laut
Eigenwerbung das einzige Hostel in Australien mit diesem Service).
Schoen, das spart Geld fuers Internet-Cafe, hat mich dann aber auch ein
bisschen ueber den Nachmittag beschaeftigt. Na zumindest habe ich ein
paar Bilder eingestellt.  Die gruenen oder blauen Einkaufstueten sieht man in jedem Hostel. Noch eine Tasche mehr im Gepaeck. So viel von Brisbane habe ich noch nicht
gesehen. Bin abends ein bisschen durch das Zentrum geschlendert
(abenteuerliche Mischung aus Hochhaeusern und huebschen auf alt
gemachten Haeusern). Aber auch ziemlich tot am ANZAC Day. Selbst die
teuren Innenstadt-Restaurants hatten entweder gleich geschlossen oder
die Kellner sassen gelangweilt herum. Ansonsten gibt es einen Haufen
Bruecken, da die City vom Brisbane River umschlossen wird.Das Hostel
ist schon wieder ein ganz schoener Riese, kleinere gibt es aber in
City-Naehe kaum. Sieht aber schoen orange aus. Laut Lonely Planet:
"Average dorms, but heavy partying." Neulich habe ich schon gelesen,
die Hostels hier sind eigentlich Bars mit angeschlossenen Zimmern.
Scheint ein bisschen zu stimmen, jedenfalls haengen ueberall Schilder,
dass der Besitz von Alkohol verboten ist und die Belegschaft allen
gefundenen Alkohol beschlagnahmt - man will ja Umsatz machen. So
schmuggeln viele Leute ihre Sixpacks an den Videokameras (Australien
ist BigBrotherLand, ueberall Kameras) und den Angestellten vorbei.
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