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Bei den Delfinen - Byron Bay |
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Geschrieben von Alex
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Montag, 24. April 2006 |
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 Alex mit albernem Helm  Zum oestlichen Ende Puenktlich um kurz vor 10 fuhr der Bus in Byron Bay ein. Eigentlich ein richtig verschlafenes Kuestennest, wuerde es hier nicht einen Haufen Touristen geben. Der ganze Ort scheint aus Hostels, Motels und Hotels zu bestehen, dazwischen Shops und Restaurants und ein grosser Supermarkt. Und lauter Reisemobile. Und Surfbretter. Na jedenfalls suchte ich mir ein Bett im Backpackers Inn. Billig sind die hier nicht unbedingt, trotz Nebensaison und YHA-Member-Card musste ich noch 26 A$ bezahlen. Mehr als in Sydney bisher. So richtig gut schlafen konnte ich nicht im Bus, aber die Zeit ist ja knapp. Also nur schnell in die Dusche und dann vom Fahrradverleih Gebrauch gemacht. Der ist zumindest kostenlos bzw. im Preis enthalten. Ich erhielt ein etwas rostiges Mountainbike mit gefaehrlich schwachen Bremsen und einer Schaltung, die ich nach einigen Versuchen lieber auf einem funktionierenden Gang liess. Und natuerlich einen albernen Helm. Sah aber auch einen Hinweis, dass die Polizei auf Fahren ohne Helm gern Strafen von 50 A$ vergibt. Im Lonely Planet stand auch schon der Hinweis, dass auch leicht schraeges Einparken und die Nichtnutzung von Einkaufswagen geahndet werden wuerden. Erinnert ja an Indien...
 Delfine I  Delfine II
Na erstmal zum Leuchtturm. Der liegt auf einer felsigen Anhoehe, Cape
Byron, und kennzeichnet den oestlichsten Zipfel des australischen
Festlandes. Sah richtig schoen aus dort, da hatte sich die anstrengende
Anfahrt bergauf ja gelohnt. Habe mich dann dort ziemlich lange
aufgehalten, denn irgendwie konnte ich gar nicht mehr damit aufhoeren,
Bilder zu machen. Erstmal die Delfine. Es soll hier wirklich viele
geben und auch Wale ziehen dicht an der Kueste vorbei. Leider eher im
Juni/Juli nach Norden zum Great Barrier Reef und im Oktober/November
dann wieder zurueck. Also nicht heute. Aber dafuer konnte ich eine
ganze Horde Delfine beobachten, wie sie ein Stueck weit unter mir
langsam im Wasser umherschwamm. Einige Bilder wurden sogar
einigermassen, obwohl der Zoom echt ausgereizt war.
 Cape Byron  Angler
Dann gab es noch einen Haufen grosser Schmetterlinge und noch
groesserer Wellen und drei Angler auf den Klippen, die alle ihre Zeit
einforderten. Ich freute mich schon auf die Rueckfahrt bergab. Naja,
mit den Bremsen, vielleicht war der Helm doch ganz gut. Aber irgendwie
war Byron Bay dann auch nicht so doll spannend, wenn man nicht gerade
Surfen will oder so viel Zeit hat, um in Ruhe das Hinterland zu
erkunden. Die habe ich leider nicht, also fuhr ich noch ein bisschen
durch die Stadt und suchte mir ein Internetcafe, um meinen naechsten
Zielort auszusuchen, denn morgen will ich schon weiter. Surfers
Paradise kam in die engere Auswahl, aber dort wuerden ja noch mehr
Surfer rumhaengen, also entschied ich mich dann doch fuer Brisbane.
Eventuell kann ich ja dort etwas laenger bleiben, immerhin hat die
Stadt 1,5 Mio Einwohner. Noch ein Anruf bei der Hotline von Greyhound.
Bus reserviert, Abfahrt um 09:50. Vielleicht schaffe ich es ja vorher
noch ins Netz, um diese Zeilen einzustellen.
 Backpackers Inn Byron Bay  Backpackers Inn Byron Bay
Zurueck im Hostel besuchte ich erstmal die Kueche. Das Hostel ist ganz
schoen gross, auf 2 Etagen wohnen hier bestimmt 150 Leute. Es gibt
einen (kleinen) Swimmingpool und man muss nur ueber die Eisenbahngleise
und durch die Duenen gehen und schon ist man am Strand. Allerdings ist
dort wirklich gleissende Sonne, zum Glueck habe ich mir am Sonntag auf
dem Markt in Glebe noch einen Nachfolger fuer meine heissgeliebte
Sonnenbrille aus Bangkok besorgt.
So, muss reichen, bis demnaechst.
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